Treffpunkt - Gemeinde aktuell

Jahresrückblick 2010

Winterfreizeit in Saas-Almagell (2.bis 9. Januar)

Einen Tag nach Neujahr trafen sich im Walliser Saas-Almagell wieder eine Gruppe Schneefreunde im selben Quartier wie bereits im letzten Jahr - einem ehemaligen Gasthof, der jetzt als Selbstversorgerquartier für Gruppen fungiert. Das Abendessen war - wie üblich bei Gruppenfreizeiten - der magnetische Moment, der alle in der großen Gaststube vereinte. Die individuell organisierte Anreise verlief bei guten Straßenverhältnissen zum Glück für alle ohne Zwischenfälle. Viele der knapp 30 Teilnehmer waren "Wiederholungstäter", einige neue Gesichter gab es, niemand blieb aber lange unbekannt, geschweige denn außen vor. Die zu erwartende positive und lockere Grundstimmung der Truppe war von Anfang an da und hielt bis zur Heimfahrt an. Schön fand ich mal wieder, dass es eine generationenübergreifende Aktivität war, von 4 bis 70 Jahren war diesmal die Altersspanne, und jeder kam auf seine Kosten!

Der erste Abend klang satt und gesellig aus, nach und nach leerte sich der Aufenthaltsraum, die erste Nacht in nahezu völliger Ruhe und klarer Bergluft brach an. Am Sonntag gingen bereits die ersten Skifahrer die Pisten erkunden, Spaziergänger und Schlittenfahrer zogen los, Buchleser und Strickerinnen, Gesellschaftsspieler und Ausruher machten es ich im großen Raum gemütlich. Frühstück gab es übrigens immer bis mittags, Winterfreizeit in Saas-Almagell gastfreundlicher als im besten Hotel!

Im Laufe der Woche wurden haufenweise Liftkarten verfahren, kilometerweise Spazierwege abgelaufen, mindestens ebensoviel Wolle verstrickt, unzählige Buchstaben gelesen und die Brettspiele kamen fast nicht mehr in ihre Schachteln. Jeder konnte tagsüber tun und lassen, was er wollte, spätestens abends traf man sich dann, aß gemein­sam und saß dann noch lange zusammen.

Zwei Highlights waren das gemeinsame Nacht­schlitteln am Dienstagabend und das abendliche Eisstockschießen am Donnerstag. Jung und Alt schlugen sich dabei gleichwohl todesmutig wie erfolgreich und spätestens nach dem kleinen Fußmarsch zurück zum Quartier waren alle Hände und Füße auch wieder aufgetaut! Faszinierend war, dass es immer einen großen Topf mit heißem Punsch gab, wann immer man aus dem Schnee wieder nach drinnen kam. An dieser Stelle sei den unermüdlichen Küchenfeen ein großer Dank ausgesprochen, die Verpflegung war fürstlich, falls jemand in der Woche abgenommen haben sollte durch viel Sport und Bewegung, glaub ich ihm kein Wort - so gut und viel isst man das ganze Jahr nicht! Winterfreizeit in Saas-Almagell Auch dieses Jahr fanden sich immer genügend Helferlein, die bei den Vorbereitungen halfen und hinterher die Spülmaschine füllten und leerten, ganz ohne Listen und Pläne. Auch diesen - also jedem Teilnehmer - ein herzliches Dankeschön.

Zu den anfangs erwähnten neuen Gesichtern zählten unter anderem auch zwei Gäste, Oded Shor und sein Freund David, die den weiten Weg aus Jerusalem in die Schweiz fanden. Sie kamen mit einiger Verspätung und vielen Stunden Flug, Zug- und Busfahrt am Sonntagabend an: als strenggläubige Juden reisen sie nicht samstags. Sie zählten zu den fleißigsten Skifahrern und abends bereicherten sie die Gespräche mit interessanten Einblicken in das Leben in Jerusalem. Leider konnten sie die Leckereien der Küchencrew nicht mit uns teilen, da sie koscher essen und deshalb selber ihre großteils schon mitgebrachten Speisen bereiteten. Ein paar der Teilnehmer können sich auf ein Wiedersehen mit den Beiden im April bei der Israel-Gruppenreise freuen. Winterfreizeit in Saas-Almagell Am letzten Abend gab es wieder Raclette, das darf gerne zur guten Tradition werden! Diesmal gab es auch genug Geräte, jeder hatte im Schnitt 1,4 Pfännchen zur Verfügung, eine klare Steigerung zum halben Pfännchen des Vorjahres!

Viel zu schnell ging die Woche vorbei, die totale Erholung war zwar bis zur Abreise erreicht, aber ich glaube, jeder hätte gerne versucht, ob das nicht doch noch steigerungsfähig gewesen wäre! Der einzige kleine Negativpunkt war, dass wir das Haus diesmal in nicht sehr sauberem Zustand übernommen hatten, aber auch das hatten wir bis zur Abreise geändert. Einem nächsten Mal wird das nicht im Wege stehen. Dazu überwiegen die Vorteile dieser großen und günstigen Unterkunft ganz klar - wo sonst kann man die Kinder allein bis in die Nacht hinein hinter dem Haus zum Schlitteln lassen, hat so gut wie keine vorbeifahrenden Autos und mehrere Skigebiete für alle Könnens-Stufen ums Eck?

Jeanny Köll

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