Treffpunkt - Gemeinde aktuell

Jahresrückblick 2008

Junge Templer zum Wert der Arbeit (7. Dezember)

Am Sonntag, dem 7. Dezember, gab es wieder einmal etwas Besonderes bei uns: einen »Jugend-Saal«, einen Gemeindenachmittag, den die jungen Mitglieder selbständig planen und durchführen. Wolfgang Blaich, der für die Jugendarbeit zuständig ist, berät sie und assistiert, wo das gewünscht wird, aber sie wählen ihr Thema ebenso selbst wie die Art der Darstellung. Schon seit längerer Zeit hat es jedes Jahr einen Jugendsaal gegeben, und es war jedesmal eine schöne und eindrucksvolle Veranstaltung.

Dieses Jahr war die Vorbereitung noch etwas komplizierter als sonst. Wolfgang kam erst eine Woche vorher von Australien zurück, und diejenigen, die sich bisher wohl am intensivsten dabei eingesetzt hatten, Stefan Klingbeil und die Schwestern Claudia und Andrea Mutschlechner, fielen leider aus, da sie in Beruf und Studium zu sehr eingespannt sind. Umso erfreulicher ist es, dass sich trotzdem eine Gruppe zusammengefunden hat und dass gleich zwei »Neue« mit eingestiegen sind: Junge Templer zum Wert der ArbeitMarcel Henker, sicher der Jüngste unten denen, die je mitmachten, und Felix Schreiber, der Sohn unseres neuen Mitglieds Martin Schreiber, zusammen mit den »Altgedienten« Christine Klingbeil, Inga Reck und Irina Hornung.

Sie hatten sich das Thema »Wert der Arbeit« gewählt und die - so nicht wörtlich gestellte - Frage: Ist Arbeit Segen oder Fluch? Nach einer kurzen Einführung von Felix gab es dazu ein Feuerwerk sich gegenseitig widersprechender Zitate quer durch die ganze Kulturgeschichte, die in einen satirisch nichtssagenden Dialog mündete samt der passenden Ermahnung: An die Arbeit!

Die bestand aus drei Kurz-Ansprachen von Marcel, Inga, Christine, in denen sie das Problem in verschiedenen Aspekten beleuchteten, eigene Meinungen und Erfahrungen, Bezüge zur Gegenwart und zu biblischen Aussagen einbrachten. Daneben lief stumm eine Reihe von Bildprojektionen, die das Thema Arbeit teils eindringlich, teils witzig beleuchteten, schön und unterhaltsam - allerdings lenkten sie auch ein bisschen ab von dem, was gerade gesagt wurde.

Den Schluss bildeten einige schöne, positive, besinnliche Zitate zum Thema. Ich habe sie leider nicht im Einzelnen behalten; was ich aber sehr wohl behalten habe, ist der Eindruck, dass sie das Ganze gut und stimmig abrundeten.

Am Anfang und am Ende und zwischen den einzelnen Blöcken gab es musikalische Highlights fürs Gemüt: Irina und Rumi Hornung mit Geige und Klavier, wie immer schön und tief beeindruckend.

Vielen Dank allen, die mitgewirkt haben! Ihr habt uns nicht nur einen schönen Nachmittag beschert, sondern sicher vielen von uns auch Anregungen, darüber nachzudenken, was Arbeit für jeden bedeutet, wann sie Erfüllung und wann sie Belastung bedeutet - und wie es wäre, wenn es keine gäbe: schön? langweilig? bedrohlich? Eine allgemeine Antwort gibt es nicht, und das ist viel-leicht die wichtigste »Antwort« dieses Nachmittags - das, und der abschließende Eindruck, dass Arbeit nicht nur notwendig und nützlich, sondern zugleich auch befriedigend und hilfreich ist.

Brigitte Hoffmann

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