Treffpunkt - Gemeinde aktuell

Jahresrückblick 2014

Gemeindefreizeit in Ravensburg (3. bis 5. Oktober)

Wie im siebten Himmel fühlten wir uns in der Jugendherberge auf der Veitsburg in Ravens­burg.

Nachdem wir schon um halb drei angekommen waren, trudelten nach und nach dann auch die restlichen Familien auf dem Juhe-Parkplatz ein. Jeder Ankömmling wurde herzlich begrüßt. Danach machte sich die gesamte Hamule (mit Kind und Kegel 29 Teilnehmer!) auf, die unzähligen Treppen in die Stadt hinunterzustei­gen,  Gemeindefreizeit in Ravensburgum bei Kaffee und Kuchen ein wenig zu plaudern und Spaß zu haben. Nachdem wir dann nach dem mühsamen Aufstieg mit rasendem Herz­schlag wieder oben angekommen waren, genossen wir in den folgenden Stunden noch sehr die wärmende Abendsonne.

Von der Aussichtsplattform fiel der Blick als erstes auf einen Turm in nächster Nähe, den soge­nannten »Mehlsack« wie wir bei der Stadtführung am Samstag erfuhren. Die Augen schweiften dann über die alte und die neue Stadt und blieben schließlich an den Hügeln und Bergen des Hinterlandes hängen.

Am Samstag stiegen wir ohne Eile die Treppen, die auch durch ein lauschiges Wäldchen führten, zur geplanten Stadtführung hinunter. Schon beim Spaziergang zum Termin fiel auf, in was für einer Perle von Stadt wir uns aufhielten: alte Häuschen, schöne Geschäfte und ein buntes Treiben luden zum Einkaufen ein, zumal ja auch noch Samstagsmarkt war.

Nach der sehr kurzweiligen und hochinteressanten Führung durch die Altstadt hatten wir noch Zeit, ein paar Stunden zu verweilen, um die verschiedenen Eindrücke auf uns wirken zu lassen.

Das Lunchpaket, mit dem die Jugendherberge uns für den Mittagshunger versorgt hatte, konnte jeder einnehmen, wo er wollte. Um 14 Uhr war für diejenigen, die ein wenig laufen wollten, Treffpunkt für den Spaziergang zu einem Naturweiher. Spätestens hier wurden die letzten Vesperreste vertilgt - der Rückweg sorgte schon dafür, dass wieder Hunger aufkam!

Nach einem schmackhaften und reichlichen warmen Abendessen folgte dann ein gemüt­liches Beisammensein bei allerlei Knabbereien und Getränken, beim Sockenstricken und bei Gesellschaftsspielen. Bei einem guten Viertele wurden so manche Gedanken ausgetauscht und auch herzlich gelacht. Auch die Kinder waren vollauf beschäftigt, für reichlich Spiele hatte Tine wieder gesorgt. Wie schon immer ist das abendliche Stelldichein der Teil des Tages, der bei allen aus der Gruppe sehr willkommen ist, da sich die meisten Teilnehmer nicht so oft sehen. Anderntags ging es nach einem wiederum reichlichen Frühstück schon wieder ans Zusammen­packen und Aufräumen.  Gemeindefreizeit in RavensburgDann fuhren wir gemeinsam ins nahegelegene Bauernhaus­museum Wolfegg, in dem wir wieder durch eine sehr gelun­gene Führung in vergangene Zeiten zurückversetzt wurden. Danach konnten wir selber durch die alten Bauernhäuser streifen und uns nochmals in aller Ruhe überall umsehen.

Ein etwas zusammengeschmolzenes Häuflein von immer noch 17 Personen machte sich gegen zwei Uhr zu Christel und Rolf Hänel nach Menzlings bei Kißlegg auf, wo wir zum Kaffee eingeladen waren. Seit etwa zwei Jahren betreiben sie dort ein Gästehaus, das einen einladenden Eindruck macht. Viel Arbeit steckt dahinter, und nach einem umfangreichen Rundgang durchs Haus und übers Anwesen beschlossen wir bei Kaffee und herrlichen Kuchen unser gemeinsames Wochenende.

Erich Vollmer

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