Treffpunkt - Gemeinde aktuell

Jahresrückblick 2009

Tempelgründungsfeier (21. Juni)

Die Tempelgründungsfeier am 21. Juni war, wie immer, oder sogar noch ein bisschen mehr wie immer, ein rundum schönes Fest - sogar das Wetter spielte mit.

Der Vormittag stand im Zeichen Christian Rohrers, von dem wir - außer seiner Schrift »Ist die Bibel die Quelle der Gotteserkenntnis?« Tempelgründungsfeier und dem Lied »Mit Jubelklang stimmt an das Lied« wenige Zeugnisse haben und daher wenig wissen, obwohl er sicher einer der wichtigsten Tempel­vorsteher war. U.a. haben wir es wohl zu einem guten Teil seinem beharrlichen Drängen zu verdanken, dass wir nach dem Ersten Weltkrieg wieder nach Palästina zurückkehren durften.

Seine Enkelin Brigitte Kneher gab uns einen informativen Überblick über sein Leben, das in mancher Hinsicht ein exemplarisches Templer-Leben war; Peter Lange hielt, anknüpfend an Rohrers Schrift, eine eindrucksvolle Andacht zu den grundlegenden Fragen von Gotteserkenntnis und Reich Gottes (beides wird in einer Sonderbeilage zur »Warte« erscheinen).

Wie immer sorgte Rumi Hornung, diesmal zusammen mit dem Oboisten Alfred Eissele, für eine schöne und stimmige musikalische Umrahmung.

Es folgte ein wie immer exzellentes Mittagessen, und danach erfreute uns Jakob Eisler mit einem Vortrag über die Tempelkolonie Jaffa - auch, wie immer bei ihm, so lebendig, Tempelgründungsfeier dass man trotz der ungünstigen Umstände (verfressene Mittagsmüdigkeit) eifrig zuhörte, und so informativ, dass wohl jeder noch einiges Neue dazugelernt hat - ich z.B., dass Jaffa so etwas wie das "industrielle Zentrum" der Tempelkolonien war.

Und dann wieder Kaffee und Kuchen (wie das "Küchen-Personal" dies so schnell und reibungslos hintereinander schafft, bleibt mir ein unerklärliches Wunder) und dazwischen, davor und danach, viele Gespräche mit Freunden, Verwandten, Besuchern.

Ganz herzlichen Dank allen, die dazu beigetragen haben, den Tag so schön zu gestalten: die den Saal wunderschön geschmückt haben, nach tagelanger Vorbereitung das Essen gezaubert haben, die unermüdlich gespült und organisiert und wieder aufgeräumt haben - und schließlich allen, die das Schwätzen wieder mal zu einer erfreulichen Beschäftigung gemacht haben, für mich jedenfalls!

Brigitte Hoffmann

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