Treffpunkt - Gemeinde aktuell

Jahresrückblick 2019

Rückblick Familienfreizeit in Schramberg (18. bis 20. Oktober)

Mit Sack und Pack und Kind und Kegel hieß es am Freitagnachmittag »auf nach Schram­berg«, genauer in das Feriendorf Eckenhof in Schramberg. Der freitagspätnachmittägliche Verkehr ließ die Strecke aus der Stuttgarter Richtung länger erscheinen als sie war und es hatte sich mittlerweile eingeregnet. Bei Nässe und Dunkelheit kamen wir letztendlich doch noch an.

Das Gelände des Feriendorfes ließ sich zu diesem Zeitpunkt nur erahnen, das Haupthaus mit dem Speiseraum war jedoch sofort zu finden und das Abendessen mit üppig bestücktem Buffet war in vollem Gange.

Rückblick Familienfreizeit in SchrambergKarin, Jörg, Susanne und Erhard waren schon seit dem Nachmittag da und hatten ausgiebig Zeit sich zu unterhalten, bis dann alle anderen mehr oder weniger pünktlich zum Abendessen eintrafen.

Die Zimmer im naheliegenden Gästehaus oder die Ferienhäuser, die es dort auch gab, waren zu Fuß zu erreichen, vorbei an schemenhaft zu erken­nenden Spielgeräten und weiteren Rutschen auf dem Gelände.

Im Gästehaus, in dem die meisten von uns wohn­ten, war der Gruppenraum im Untergeschoss zu fin­den, der sogleich mit Spielen bestückt wurde und einer Liste für Getränke, so dass einem gemütlichen Beisammensein am Abend nichts mehr im Wege stand. Außer natürlich Kinder, die ins Bett gebracht werden wollten.

Nach einer regnerischen Nacht, die in einen verregneten Morgen überging, erwartete uns wieder ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Gestärkt ging es bei all dem Regen in verschiedene Richtungen: entweder ab in den Gruppenraum für alle Spielbegeisterten in gemütlicher Atmosphäre, ins eigene Haus oder doch raus in den Regen Frischluft tanken. Sven, Doris, Hanna, Markus und Karl spazierten zur Burg Hohenschramberg und von Susanne wurde der angrenzende Wald trotz der Nässe als herrlich empfunden. So verging der Morgen und schon war wieder Zeit zum Mittagessen und für manch einen auch wieder Zeit für ein Schläfchen.

Ein perfektes Ausflugsziel am regnerischen Nachmittag war das wirklich empfehlenswerte Auto- und Uhrenmuseum. Hier konnte man zum einen zahlreiche Uhren unterschiedlichen Alters als auch eine außergewöhnliche Automobilsammlung bestaunen, welche vor allem die Fahrzeuge des »kleinen Mannes« in der Wirtschaftswunderzeit nach 1945 zeigte. Die bunte Sammlung der Autos, auch mal nur für ein oder zwei Personen, beherbergte auch diverse Alltagsgegenstände aus den 1950er Jahren. Thematisch zusammengefasst fand man hier Spielsachen, Mode, Geschirr, einen nachgebildeten Frisiersalon, aber auch Parfüm-, Zigarren- oder Nylonstrumpf-Automaten. Einen Münz-Kaffeeautomaten aus unserer Zeit gab es auch, zur Freude vieler von uns, denn richtig wach wurde manch einer an diesem Regentag nicht.

Weiter ging es ins gegenüberliegende Eisenbahnmuseum (weltweit größte Sammlung der Spur II). Begrüßt wurde man mit einem informativen Kurzvortrag zur Herstellung der Modell­bahnen, in dem man unter anderem erfuhr, dass eine Lok etwa acht bis neun Jahre Herstellungszeit erfordert, da alle Einzelteile handgefertigt werden. Die beachtliche Sammlung, mit Herzblut hergestellt und repräsentativ ausgestellt - eine Landschaft sogar ganz in pastell, zur Freude der Mädchen -, konnte mit vielen Schaltern in Gang gebracht werden und begeis­terte Jung und Alt. Neben einer Mini-Draisine zum Ausprobieren gab es noch ein Bällebad im hinteren Teil des Museums - vielleicht zum Thema »alles, was rollen kann« ? - die Kinder konnten sich hiervon nur schweren Herzens trennen.

Nach all den Eindrücken durften wir uns wieder mit dem Abendessen stärken, um den Abend unter anderem wieder mit Kartenspiel und Unterhaltung oder Kinder-ins-Bett-bringen ausklingen zu lassen.

Rückblick Familienfreizeit in SchrambergDer Sonntag entpuppte sich tatsäch­lich als ein angenehm sonniger Tag, der uns ins Freie zog. Es ging nach Waldmössingen zu einem Erlebnis-Bauernhof und einem ehemaligen römi­schen Kastell. Der Bauernhof war wirk­lich ein schönes Erlebnis: Über Esel und Kaninchen streicheln, junge Rehe füttern, Selfie mit Lama machen und Schweinchen beobachten bis hin zu sich ankrähen lassen vom Hahn, der weniger Aufmerksamkeit bekam als ein junger schwarzer Hirsch, der noch mehr von dem Knäckebrot wollte, das es dort als Tierfutter zu erwerben gab.

Dann war auch schon wieder Zeit für uns zum Essen zu gehen. Beim Aufenthalt merkte man, dass es ein Feriendorf ist, welches sich auf Familien eingestellt hat, nicht nur am Essen, auch bei der Ausstattung der passablen Häuser im Jugendherbergs-Flair und einer Kinder­spielecke. Die Zeit verging wie immer viel zu schnell. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto mit allen Teilnehmern ging es für einen Teil, unter anderem auch für meine Familie, schon nach Hause und für einen anderen Teil noch zur Besichtigung des Testturms der Firma Thyssen in Rottweil, mit der höchsten Aussichtsplattform Deutschlands auf 232 Metern Höhe. Es war wieder sehr schön mit allen und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Inga Reck-Hurioglu

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