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Renninger Krippe - Das Ende einer Ära

Zum letzten Mal wurde die größte weihnachtliche Krippe in der Martinuskirche Renningen-Malmsheim aufgebaut.

Renninger Krippe (Foto: Woldemar Pankratz)
Foto: Woldemar Pankratz

Corona-bedingt konnte es - wie schon im letzten Jahr - keinen Aufbau wie in den früheren Jahren geben, aber da Pfarrer Pitzal nach 41 Jahren dieses Projekt aufgeben wird, entschied man sich dafür, einen Rundgang mit den Bildern der Krippenaufbau­ten dieser 41 Jahre zusammenzustellen. Etliche Fi­guren von Hildegard Buchhalter 'begleiten' diese Zusammenstellung.

Am 20. Dezember bin ich nach Malmsheim ge­fahren, um mir das letzte Mal die mir seit 2003 be­kannte Krippenausstellung anzuschauen und mit Pfarrer Franz Pitzal ein Interview zu machen. Er er­zählte mir allerhand über die Geschichte der Krippe: 1980 fing der Pfarrer der katholischen Kirche in Renningen mit der Weihnachtskrippen-Ausstellung an. Ein paar Jahre danach lernte er Hildegard Buchhalter kennen und er bat sie dann, für die Krippenausstellung Puppen zu machen. Und so entwickelte sich ihre Zusammenarbeit Jahr für Jahr, bis die Zahl der Figuren auf um die 600 angestiegen ist.

Und jetzt ist Pfarrer Franz Pitzal 85 Jahre alt ge­worden und ist in den Ruhestand gegangen. Weil auch die Mitarbeiter die Krippenausstellung älter und immer weniger geworden sind, wird die Krippe in dieser Größe auch nicht mehr vor Weihnachten in der Kirche aufgebaut werden.

Aber es heißt nicht, dass niemand mehr diese wunde]vollen Figuren sehen wird. Es gibt ja in Ren­ningen das »Renninger Krippenmuseum«, wo die Figuren ausgestellt werden - und dann kann man sie jederzeit, nicht nur an Weihnachten, dort anschauen.

In diesem Jahr kann man die Ausstellung noch - in den Gottesdiensten - bis zum 31. Januar besuchen.

Woldemar Pankratz

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