Treffpunkt - Gemeinde aktuell
Rückspiegel

Ein stimmungsvolles Dankfest

Am Sonntag, den 7. Oktober, durften in schöner Tradition mal wieder ca. 60 Menschen am Dankfest im Degerlocher Gemeindehaus teilhaben. Der Herbst zeigte sich mit milden Tempe­raturen und strahlend blauem Himmel von seiner schönsten Seite. Ein stimmungsvolles DankfestDas warme Licht, das durch die bunten Glasfenster des Saals fiel, sorgte zu­sammen mit der wieder einmal herrlich und übervoll geschmückten Bühne für den passenden Rahmen. Um halb 11 begann das Fest mit einem klassischen Musikstück. Danke an Rumi Hornung (Klavier) und Alfred Eissele (Oboe) für die schöne Untermalung des Fest-Saals! In der ersten Ansprache von Karin Klingbeil forderte sie uns auf, neben der Fülle und dem Licht, das uns hier beschert ist, auch die Leere anderswo, aufgrund von z.B. Dürren, und den Schatten durch die Missstände und ungleiche Ver­teilung auf der Welt zu sehen und mit den eigenen Möglichkeiten dazu beizutragen, etwas daran zu än­dern. Nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kinder und Enkel tragen wir eine Verant­wortung, diese unsere Welt zu hüten und lebenswert zu erhalten. Dann durften wir uns an einem modernen Musikstück erfreuen: Frieder Hammer und Immanuel Wahl, die sich als musikalisches Duo »Stimmen des Sturms« nennen, sangen, rapten, spielten als ersten von zwei Songs »Für alles«.

Das zweite Lied »Kind des Lichts« war eine wunderbare Einstimmung auf die darauf fol­genden Darstellungen:

 

»Du bist so wunderbar gemacht!
Dem Herrn sei Dank, dass es dich gibt!
Und dass er dich genauso, wie du da grad stehst - akzeptiert und dich liebt!«

 

Karin durfte für vier Kinder um den Segen bitten: Elijah und Jona Hammer, Laura Weber und ihre eigene Enkelin Jonna Worgitzky. Ich finde die Darstellung eines Kindes im Rahmen des Dankfestes immer eine ganz besondere Bereicherung, sind sie es doch, Ein stimmungsvolles Dankfestfür die wir uns anstrengen, für die wir säen, damit sie einst ernten können, und die uns oftmals daran erinnern, dass es sich lohnt, weiter zu machen. Achtsam und ver­antwortungsvoll weiter zu machen!

Der sehr gelungene Saal klang mit weiteren Lie­dern, gespielt von Rumi und Alfred und von der Gemeinde gesungen, aus.

Aus der Küche zogen schon seit geraumer Zeit leckere Gerüche durchs Haus und es dauerte des­halb nicht lange, bis die Gemeinde und alle Gäste sich im lichtdurchfluteten Clubraum und auf der Dachterrasse einfanden: Ein Tischlied von Christian Morgenstern eröffnete das leckere Mahl: »Erde, die uns dies gebracht, Sonne, die es reif gemacht. Liebe Sonne, liebe Erde, Euer nie vergessen werde« - nach diesem Jahrhundertsommer war das sehr passend... Ich bin sicher, jeder fand aus dem reichen Angebot etwas, das ihm schmeckte und keiner musste hungrig bleiben. Spätestens das Nachtischbuffet machte alle satt und zufrieden. Ein herzliches Dankeschön an alle Spender, Köche und Helfer! Viele Stunden waren in Kartoffelsalate, Soße und Beilagen investiert worden. Viele Begegnungen und Gespräche rundeten den Vormittag des Dankfestes ab.

Ab 14 Uhr begann dann im Saal ein spannender Lichtbildervortrag von Kay Lange, der zusammen mit seiner Frau und den beiden Töchtern einen dreiwöchigen Segeltörn durch Französisch-Polynesien in der Südsee erleben durfte. Er zeigte und erzählte uns viel über das Leben an Bord, die faszinierende Natur über und unter Wasser und über die Menschen, die sie dort getroffen haben. Mit diesen Bildern im Kopf durften wir verbliebene ca. 20 Leute uns dann noch an einem reichen Kuchenbuffet laben und im Clubraum das Fest ausklingen lassen. In der Küche werkelten und spülten die fleißigen Helfer, der Basarstand des emsigen Bastelkreises leerte sich noch ein bisschen mehr und auch die Bühne mit den vielen Spenden und Gaben bescherte dem Einen oder Anderen volle Taschen und Arme. Ein durch und durch gelungener Tag, dessen Rückschau ich mit einem weiteren Zitat, diesmal aus dem Dankeslied des Duos »Stimmen des Sturms«, beschließen möchte:

 

»Herr DANKE!! Wie leicht erscheint selbstverständlich
wie reich man von dir beschenkt ist! Deine Gnade unendlich!
Und ich danke dir aus tiefster Seele,
dafür, dass ich atme mit Blut in den Adern, danke, dass ich lebe!«

 

Jeanny Klingbeil

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